Neues Jahr – Neue Reisepläne

7. Januar 2018
Neues Jahr – Neue Reisepläne

Das neue Jahr 2018 hat begonnen und somit auch die Zeit für Veränderungen und gute Vorsätze. Für viele Leute gehört „mehr reisen“ zu ihren Neujahrsvorsätzen. Auch ich möchte natürlich gerne mehr reisen, habe bislang aber noch keine konkreten Reisepläne gemacht. Falls es dir ähnlich geht, lies unbedingt weiter. Ich werde dir in diesem Beitrag nämlich eine für dich vielleicht neue Art des Reisens vorstellen, die hier in Europa oder Deutschland bislang noch nicht so bekannt ist.

Alleine durch Europa

Nach geplatzten Reiseplänen hatte ich im Sommer 2016 zwei Möglichkeiten – zu Hause bleiben oder alleine losziehen. Aber mal ehrlich: zu Hause bleiben war nicht wirklich eine Option. Daher war schnell klar, dass ich alleine etwas auf die Beine stellen würde. Ursprünglich wollte ich nach Asien reisen. Nach einiger Recherche entschied ich mich jedoch dazu, erstmal Europa zu erkunden. Hier gab es auch noch so viele Orte, die ich noch nie gesehen hatte – also warum immer so weit weg, wenn man doch so schöne Fleckchen Erde „vor der Haustür“ hat?

Schon während meiner Überlegungen nach Asien zu reisen, stieß ich auf diverse Unternehmen, die Reisen nach dem Hop On Hop Off Prinzip anboten – also wie Sightseeing Busse, nur dann eben nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit, sondern von Stadt zu Stadt. Das gefiel mir richtig gut, also suchte ich nach einem solchen Unternehmen für Reisen durch Europa. Es hat nicht lang gedauert, bis ich auf Busabout aufmerksam wurde.

Busabout Freestyle Europe

Hop On Hop Off – Von Stadt zu Stadt

Wie schon gesagt, das Prinzip funktioniert wirklich ganz genauso wie die Hop On Hop Off Sightseeing-Touren in allen Großstädten. Auch bei Busabout gibt es verschiedene Routen. Diese führen durch ganz Europa und man kann Tickets buchen für eine Route, für mehrere oder sogar für alle Routen – je nachdem was man sehen möchte.

Im Katalog oder auf der Website kann man sich die Routen anschauen und danach planen. Da ich „nur“ fünf Wochen Zeit hatte, am liebsten aber alle Städte gesehen hätte, musste ich ordentlich basteln und tricksen. Ein paar Kompromisse später stand meine Route dann aber fest: Berlin – Prag – Wien – Krakau – Budapest – Zagreb – Split – Venedig – Rom – Nizza – Barcelona – Valencia – Madrid. Natürlich hatte ich nicht in jeder Stadt genügend Zeit. Dennoch habe ich einen tollen Eindruck bekommen und weiß auf jeden Fall welcher Stadt ich bestimmt nochmal einen Besuch abstatten werde. Insgesamt war es eine richtig tolle Reise und mir haben selbst die langen Busfahrten nichts ausgemacht. Im Gegenteil – die Landschaft (und wie sie sich unterwegs verändert!) war absolut faszinierend und schön! Außerdem hatte man Zeit sich auszuruhen und hatte zwischen zwei verschiedenen Städten immer eine kleine Pause. Das tat ganz gut. Nach etwa vier Wochen war ich nämlich auch schon ganz gut geschafft, weil mein Programm für die Zeit doch recht straff war. Aber es hat sich dennoch sowas von gelohnt!

© rawpixel.com | Unsplash

Vorteile

Mich hat diese Art des Reisens total begeistert. Man lernt direkt im Bus oder in den Hostels absolut problemlos Menschen kennen, kann sich gleichzeitig aber auch mal zurückziehen oder auf eigene Faust los. So ist man nicht von anderen abhängig und kann sich in Ruhe das anschauen, was man selber gerne sehen möchte. Außerdem fand ich es sehr entspannt, dass von vornherein gesichert war, wie ich von A nach B komme. Wenn man seine Busse rechtzeitig bucht, muss man sich während der Reise nicht mehr darum kümmern. Wenn man jedoch gerne flexibel sein möchte, hat man trotzdem die Chance, die Fahrten spontan (um) zu buchen. So kann man sich auch vor Ort noch entscheiden, ob man noch etwas länger bleiben möchte oder eben nicht.

Für wen eignet sich eine solche Reise?

Diese Art des Reisens ist sicher etwas teurer als z.B. Interrail. Wenn du aber alleine unterwegs sein wirst und garantiert Leute kennenlernen willst, so bist du hier auf der sicheren Seite (Ich habe mir vorher keine Gedanken gemacht, wer da mit mir an Board sitzen wird, aber an dieser Stelle sei gesagt: Es sind fast nur Australier ;-)). Genauso, wenn du dich unterwegs nicht mehr mit der Frage „Wie komme ich denn nun dahin?“ beschäftigen willst.

Du solltest unbedingt ein paar Wochen Zeit haben. Wenn du also nach dem Abi, zwischen Bachelor und Master oder einfach in den Semesterferien einige Wochen frei hast und etwas mehr von Europa sehen willst, könnte Busabout etwas für dich sein! Übrigens kannst du mit Busabout nicht nur Europa erkunden. Auch Asien und verschiedene anderen Touren (z.B. Segeln in Kroatien) stehen auf dem Programm und ab 2019 fahren die Busse scheinbar auch durch die USA.

Na, ist das Reisefieber ausgebrochen? Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, auch Asien oder die USA nochmal mit Busabout zu erkunden. Mal sehen, was 2018 so bringt. Stehen deine Reisepläne schon fest? Schreib mir gene in die Kommentare, wo es für dich in diesem Jahr hingeht oder wo du unbedingt hinreisen möchtest. Ich brauche noch Anregungen und Inspiration (als wäre meine Liste nicht schon lang genug ;-)). Wo auch immer es hingehen wird – Ich wünsche dir ein schönes, gesundes und abenteuerreiches neues Jahr 2018!

Alles Liebe

Nora

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